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Haben Sie auch manchmal das Gefühl, Sie würden in Schallgeschwindigkeit leben? Dann sollten Sie dringend in eine „città slow“ (slow city, langsame Stadt) reisen und dort die Langsamkeit entdecken.
Lärm und Hektik sucht man in Städten wie Begur (Spanien), Orvieto (Italien) oder Ludlow (England) vergeblich: Die Gassen der Altstadt sind für Autos tabu, die Geschäfte werden von Handwerkern und Bauern aus der Nachbarschaft beliefert, ein Fast-Food-Restaurant gibt es nicht.
Ähnlich der Slow-Food-Bewegung (bewusst und langsam Essen) geht es bei der Initiative „città slow“ um Heimat, Werte, Lebensqualität und Tradition. Die Globalisierung bleibt außen vor. Immer mehr Städte, vor allem in Europa, entdecken diesen Trend.
Weltweit wurden bisher 100 Städte und Gemeinden mit der orangefarbenen Schnecke als „langsame Stadt“ ausgezeichnet. Sie haben sich einer nachhaltigen Umweltpolitik verpflichtet, fördern traditionelle Veranstaltungen und regionales Handwerk.
Gastfreundschaft und eine anspruchsvolle, regional typische Gastronomie sind weitere Kriterien, um eine „langsame Stadt“ zu werden. In Deutschland haben sich mittlerweile neun Städte dem Netz angeschlossen.
In der Fotogalerie oben stellen wir Ihnen einige der „langsamen Städte“ vor, schön sind sie sowieso alle.
Quelle: Bild.de
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